Skip to main content

Ralf Peipmann – Hull-Zelle – Simulation der Stromdichteverteilung

Die Hull-Zellen-Prüfung ist eine in der galvanotechnischen Praxis breit angewandte Methode zur Prüfung der Funktionsfähigkeit der unterschiedlichsten Elektrolyte. 2016 wurde dazu die entsprechende Normvorschrift überprüft und geringfügig überarbeitet (DIN 50957-1:2016). Die Hull-Zell-Untersuchung ist aufgrund ihrer inhomogenen Stromdichteverteilung ein Maß für Makrostreufähigkeit der Elektrolyte und zur visuellen Bewertung der Schichten in Abhängigkeit von der Stromdichte.

Im Vortrag werden Ergebnisse zur Berechnung der primären und sekundären Stromdichte-verteilung mit den Simulationsprogrammen Cell-Design und Comsol (Module zur Elektrochemie und Metallabscheidung) vorgestellt. Neben den Abweichungen zur Geometrie der Standard-Hull-Zelle wird insbesondere auf die Long-Hull-Zelle von Yamamoto eingegangen, die in den Teil 2 der DIN 50957 mit aufgenommen werden soll. Insbesondere ist für die Long-Hull-Zelle die Abhängigkeit der Stromdichte über die Elektrodenlänge zu ermitteln. Die berechneten Ergebnisse werden mit den experimentellen Ergebnissen aus Abscheidungsversuchen sowie Stromdichte-Potentialkurven verglichen.