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Ingolf Scharf – Elektrolytentwicklung für Pulse-Plating-Prozesse

In den ersten beiden Vorträgen der Session wurde die Herangehensweise zur Auslegung eines Grundelektrolyten für Legierungsabscheidungen mit Gleichstrom vorgestellt. Beschichtungsprozesse mit Pulsstrom zeichnen sich durch eine noch größere Anzahl möglicher Parameter aus. Selbst unter Nutzung der statistischen Versuchsplanung zur Reduktion von Versuchen ergeben sich sehr große Versuchsmatrizen. Hierbei lässt es sich nicht verhindern, dass ein Teil der Versuche in elektrochemisch nicht sinnvollen Bereichen durchgeführt werden. Im Vortrag wird versucht eine Systematik unter Einbeziehung thermo-dynamischer und kinetischer Kenngrößen zu entwickeln mit der sich die Zusammensetzung und der Arbeitsraum (K, pH-Wert, T, tON, tOFF, k) des Elektrolyten vorhersagen lassen.