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Dr. Elke Spahn – Steigerung der Produktqualität durch den Einsatz neuer analytischer Verfahren zur Prozessüberwachung direkt an der Anlage im Betrieb

Zur Sicherung der optimalen Produktqualität wird die analytische Kontrolle der Elektrolyte immer bedeutender. Oft scheitert der Einsatz analytischer Methoden jedoch an der Komplexität der Analysenverfahren. Viele Elektrolythersteller übernehmen die Analytik für ihre Kunden. Große Betriebe verfügen auch über ein eigenes Labor, was jedoch nur eine Laboranalytik mit Zeitfenster garantiert. In den seltensten Fällen existiert eine Betriebsanalytik für 24 Stunden.

Voraussetzung für eine anwendbare Betriebsanalytik sind eine simple Instrumentation und verständliche Analysenvorschriften zur Durchführung schneller und einfacher Analyseverfahren.

Es wird ein neues analytisches Verfahren vorgestellt, das die Analysen der wichtigsten Elektrolytkomponenten direkt an der Anlage im Schichtbetrieb ermöglicht. Die Methode basiert auf der gravimetrischen Titration. Probe und Titratorverbrauch werden gewogen. Pipetten und Büretten werden nicht mehr verwendet. Die Titration ist so von der Temperatur unabhängig und Pipettierfehler entfallen. Der Geräteaufwand ist reduziert auf eine Magnetrührwaage und ein Bediener-PAD mit individueller Software.

Die Titration als grundsätzliches Analyseverfahren für die Galvano- und Oberflächentechnik  wird betrachtet. Gegenübergestellt werden die gravimetrische und die herkömmliche volumetrische Titration.