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Strukturwandel in der Galvanotechnik

Mit dem Strukturwandel in der Galvanotechnik setzt sich eine Vortragsreihe am Donnerstagsnachmittag, den 12. September 2019 im ECC Raum 2 auseinander.

Galvanisieren ist eine ausgefeilte Technologie und erfordert hochspezifische Produktionseinrichtungen. Galvanisch lassen sich etwa 30 Metalle aus wässrigen Elektrolyten abscheiden, durch die Verwendung von nichtwässrigen Lösungsmitteln kommen noch einmal etwa zehn Metalle hinzu. Daraus ließen sich bis zu 800 binäre und 10.000 ternäre Legierungen mit neuen Eigenschaftsprofilen abscheiden. Als nichtwässrige Medien kommen organische Lösungsmittel, ionische Flüssigkeiten und Salzschmelzen in Betracht. In der Vortragsreihe werden galvanische Abscheidungen aus unterschiedlichen Medien verglichen und neben kinetischen und thermodynamischen Aspekten auch die Wirtschaftlichkeit der Verfahren diskutiert. Denn Wirtschaftlichkeit hat insbesondere vor dem Hintergrund der für die Branche dramatischen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen höchste Priorität.

Auch die zunehmende Digitalisierung birgt Herausforderungen, aber auch Chancen. Die sogenannte Blockchain-Technologie bietet neue Möglichkeiten der Vertrauensstellung mit dem täglichen Geschäft der Zuliefererindustrie – eine extrem dynamische Technologie, insbesondere aufgrund der Anwendung von „Krypto-Währungen“ wie Bitcoin und dem damit verbundenen öffentlichen Interesse und Druck.

Zum Programm am Donnerstag 

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