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Sabine Sengl – Die Passivierung von ZnNi-Oberflächen: Eine optimale Prozessführung ist entscheidend für guten Korrosionsschutz und dekoratives Aussehen

Die korrekte Prozessführung für Passivierungen von ZnNi-Oberflächen hat einen entscheidenden Einfluss auf den resultierenden Korrosionsschutz. Die genaue Einhaltung der Passivierungsparameter wie Konzentration, Temperatur, Zeit und pH-Wert beeinflusst die Ausbildung der Passivierungsschicht ganz entscheidend, was für den hohen Korrosionsschutz einer ZnNi-Schicht erforderlich ist.

Passivierungsschichten können transparent, irisierend, schwarz oder auch blau ausgebildet werden. Eine zu aggressive Passivierung, aber auch die ZnNi-Schicht selber kann, z. B. durch einen zu hohen Ni-Gehalt, zu einem drastischen Einbruch des Korrosionsschutzes (frühe Rotrostbildung) führen.

Wie schon bei Zinkpassivierungen seit vielen Jahren bekannt ist, haben auch bei ZnNi­Oberflächen Verunreinigungen (Eisen) und auch eine erhöhte Zinkkonzentration einen negativen Einfluss auf die Schichtbildung und müssen im Prozess eng kontrolliert werden (Ionenaustauscher). Eine gute Spültechnik und Teilebewegung sind für eine homogene Oberfläche erforderlich.

Der Vortrag beschreibt die wichtigsten Parameter der Prozessführung und ihre Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Passivierungen. Auch ökonomische und ökologische Aspekte werden betrachtet.